Storages

Im Bereich Storages werden die externen Datenträger, auch Storage Devices genannt, konfiguriert und verwaltet.
Ein Datenträger stellt der Appliance Datenspeicher zur Verfügung.
In den weiteren Verwaltungsbereichen der Appliance (MailDepot, Backup) können Sie dann aus diesem Pool von Datenspeichern auswählen, welche Datenbereiche (Archiv Container oder Backups) auf welchen Datenspeicher gespeichert werden sollen.
Derzeit werden Lokale Geräte, USB Geräte und Shares der Typen CIFS, NFS und iSCSI unterstützt.

Es ergeben sich dadurch folgende Möglichkeiten:

  • Speicherung auf verschiedene Storage-Devices unterschiedlicher Bauarten
  • Anbindung von 1 .. n File Shares (SMB/CIFS/NFS/USB/Virtual Disks)
  • Anbindung von 1 .. n ISCSI Devices
  • Speicheroptimierung durch Hierarchisches Speicher Management (HSM)

Für Lokale- und iSCSI Geräte wird das NTFS Dateisystem unterstützt.
Durch die Verwendung des GPT Partitionstabellenformates ist es bei iSCSI und Lokalen Geräten ausserdem möglich, Größen über 4 TB anzusprechen.

Die Verwendung des CIFS Protokolls wird nicht mehr empfohlen, da Storage Typen wie NFS und iSCSI weitaus robuster sind.

NFS Freigaben benötigen keine Benutzer / Passwort Authentifizierung, da die Freigabeberechtigung über die IP Adresse geregelt wird.
Falls das NFS Storage eine User Authentifizierung vorsieht, muss der "ankommende" Benutzer, einem berechtigten User zugeordnet werden.
In einigen NAS Systemen können dafür die SQUASH Einstellungen verwendet werden, womit der "ankommende" Benutzer per Squash als admin der NFS Freigabe gemapped wird.
Zusätzlich ist bei NAS Systemen auch darauf zu achten, dass die Freigabe Berechtigungen dann auch alle Unterordner einschliessen.

Local Disc Storages sollten nicht NTFS formatiert werden, da sonst kein Monitoring via SNMP möglich ist.

Folgende Schritte sind notwendig, um ein Storage einzubinden:

  1. Klicken Sie auf Hinzufügen
  2. Wählen Sie aus der Liste den passenden Storage Typ (Local bezieht sich hierbei auf Virtual Disks - also zusätzliche Platten in der Virtualisierungsumgebung - und USB Devices)
  3. Ergänzen Sie in den Fällen NFS,CIFS, ISCSI die Verbindungsparameter
  4. Falls iSCSI oder Local Disks ausgewählt wurden, müssen diese per Rechtsklick => Extras => Gerät formatieren noch formatiert werden bevor diese geöffnet werden können

Wenn gleichgroße local Devices gleichzeitig hinzugefügt werden, wird eine laufende Nummer an das Ende des Namens angefügt.
Weitere gleichgroße Devices werden erst angezeigt, wenn das gelistete Device formatiert und ein erneuter Scan durchgeführt wurde.

Folgende Schritte sind notwendig, um Local Disks oder ISCSI Geräte zu erweitern:

  1. Schliessen Sie die Container, die über die Storages eingebunden sind
  2. Wechseln Sie auf ein anderes Backup Storage (falls das zu erweiternde Storage für die Backup Funktionalität verwendet wird)
  3. Schliessen Sie das Storage das erweitert werden soll
  4. Rechtsklicken Sie auf das Storage und wählen Extras -> Gerät erweitern
  5. Nachdem die Erweiterung durchgeführt wurde, können Sie das Storage und danach die Container wieder öffnen sowie das Storage als Backup Ziel nutzen

Folgende Schritte sind notwendig um ein Storage zu schließen:

  1. Schliessen Sie die Container, die über die Storages eingebunden sind
  2. Wechseln Sie auf ein anderes Backup Storage
  3. Schliessen Sie das Storage

Folgende Schritte sind notwendig um ein Storage zu entfernen:

  1. Schliessen Sie die Container, die über die Storages eingebunden sind
  2. Wechseln Sie auf ein anderes Backup Storage
  3. Schliessen Sie das Storage
  4. Entfernen Sie das Storage